Limitierte Mittel in der Offensive
TSV Altreetz : Jahn Bad Freienwalde II 20:25 (9:11) Erneut mußte man kurzfristig wieder zwei Spieler ersetzen, genauso wie bereits vor Wochenfrist. Doch daran konnte man die Niederlage an diesem Sonntag im Nachhinein nicht festmachen. Der hohe Favorit hatte ebenfalls nicht allzuviele alternativen und darin sahen die Hausherren ihre minimale Chance. Nach der Führung durch Jens Lindenberg stellten sich die Freienwalder gut auf die Angriffe der Reetzer ein, im Defensivverband fanden sie oft die Lücke auf der Kreismittelposition. Daraus resultierten einige 7 m Situationen wovon Roberto Luft im Reetzer Tor einen bravourös entschärfen konnte. Doch die Reetzer reagierten und stellten um. Hier zeigte heute besonders Andreas Marggraf das er sich zu einer immer wichtigeren Figur in der Formation der Reetzer entwickelt hat. Diese Aktion trug Früchte und fortan konnte man die Angriffswirbel der Kurstädter doch wenigstens einengen.
Vorne lief dagegen bis zur 20. Minute recht wenig. Doch durch 2 in folge gehaltene Würfe durch den Gastgeberkeeper Tobias Petruschke kam ein Bruch im Freienwalder Spiel, die Reetzer nahmen sich unkonventionelle Würfe und versenkten diese nun endlich. So konnte man den schon jetzt bedrolichen Rückstand bis zur Halbzeit wieder auf einen ordentlichen 9:11 Rückstand reduzieren. In der 2. Hälfte blieb man in der Defensive zwar stabil aber Biss sich immer wieder die Zähne an der Jahn Abwehr oder dem stark agierenden Freienwalder Keeper die Zähne aus. Die Reetzer haderten gerade mit der Treffsicherheit ihres Spielmachers Oliver Schirrmann, der dafür aber die Lücken für seine Nebenleute riß und sich so trotzdem in den Dienst der Mannschaft stellte. Vorne wollte einfach nichts mehr gelingen und es sah bereits so aus als würde man eine deftige Packung einstecken müssen. Doch beim 9 Torerückstand ließen die Gäste wohl etwas in der konzentration nach, hackten das spiel wohl bereits ab. Die Reetzer nutzten das noch zur Ergebniskorrektur. Hier war es wieder Jens Lindenberg der seine Teamkameraden nochmal nach vorne trieb. Nun trafen Oliver Schirrmann und Raik Bandemer noch und am Ende konnte man mit der 5 Toreniederlage recht gut leben. Der Schlüssel zum Erfolg war wie bereits in den letzten Spielen die Offensive, hier muß man einfach wieder zu einem homogeneren, breiteren Angriffsspiel finden um wieder Siegfähig zu werden. Es ist nicht so das man Chancenlos wäre, doch die momentanen praktizierten Offensivbemühungen sind von den Mitteln her so beschränkt das man es der gegnerischen Abwehr zu einfach macht. Auffallend war das die Partie von beiden Parteien sehr sachlich und fair geführt wurde.
Spielfilm: 1:0, 2:1, 2:4, 3:7, 5:9, 7:10, 9:11, 12:18, 13:20, 15:22, 18:24, 20:25
Für den TSV spielten : Roberto Luft und Tobias Petruschke im Tor, Andreas Marggraff (1), Oliver Schirrmann (1), Raik Bandemer (2), Lars Herzberg (1), Mirko Listemann (4), Jens Lindenberg (3/9), Nico Rusche (2)
Schiedsrichter : Roland Krause (OSG Fredersdorf) und René Krapalies (MTV Altlandsberg) leiteten die Partie umsichtig und souverän.
