Nicht mehr als Schadensbegrenzung
TSG Rot Weiß Fredersdorf II : TSV Altreetz 33:22 (17:10) Erneut hatten die Reetzer Handballer in dieser Saison mit akuten Personalproblehmen zu kämpfen! Das machte sich heute leider besonders in der Defensive bemerkbar. Mit Nico Rusche, Mirko Listemann und Oliver Schirrmann fehlten gleich 3 Stützen des TSV Spiels. Dafür zeigten sich die Torschützen diesmal recht ausgeglichen. Einzig Jens Lindenberg stach hier noch positiv herraus. Die agilen Gastgeber wußten das geschickt auszunutzten und bauten ihren Vorsprung von Anfang an konsequent aus. So blieb es bei den Reetzern wirklich nur bei Schadensbegrenzung! Gerade in der Anfangsphase agierte man aufgrund der Ungewißheit, wie man sich in dieser konstelation bewähren würde, sehr Nervös. So gelangen die Fredersdorf oft an Bälle die aus Reetzer Fehlabspielen herraussprangen. Genau diese Konter waren es, mit denen Sie sich absetzten konnten. Auch in der 2. Halbzeit blieb es dabei. Zwar konnte man die Nervosität ablegen, aber die Fredersdorfer nutzten weiterhin konsequent die sich bietenden Lücken im löchrigen Abwehrverbund der Reetzer. Bei Oliver Reinhardt riß eine Verletzung aus dem letzten Spiel wieder auf, der stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft, fällt aber leider im Pokal genauso aus wie Raik Bandemer der Beruflich nicht dabeisein wird.
In dieser Angespannten Phase war es dann der Youngster Andreas Marggraf der im besonderen seinen Mann stand! Nicht nur das er der auf der Rechten Abwehrseite gewohnt souverän und abgeklärt agierte, nein er setzte selbst in der offensive akzente und übernahm Verantwortung in Form der Strafwürfe die er Eiskalt verwandelte. Auch Lutz Hartmann der erst dies Jahr wieder ins Training zurückgekehrt ist präsentierte sich gefestigt, konnte endlich mal Einsatzzeit erhalten. Alles in allem konnte man das erreichen was zu erwarten war und man war im Nachhinein nicht unzufrieden mit der Partie.
Spielfilm: 1:0, 2:2, 4:2, 6:3, 10:4, 11:7, 15:8, 17:10, 23:12, 23:17, 25:19, 27:20, 31:20, 33:22
Für den TSV spielten : Roberto Luft und Tobias Petruschke im Tor, Andreas Marggraf (4/2), Jens Lindenberg (8), Lutz Hartmann (2), Raik Bandemer (1), Oliver Reinhardt (1), Lars Herzberg (4/2), Guido Herse (2)
Schiedsrichter : Heino Flauhaus und Jörn - Ole Heyn (Pneumant Fürstenwalde) hatten keine Probleme mit der Partie und führten diese Umsichtig und Souverän
