Auch 3. Altreetzer Handballfest kam gut an
Zwar waren zur diesjährigen Handballfete nicht ganz so viele handballbegeisterte Teilnehmer am Start, wie in den Vorjahren, doch der guten Stimmung in der Halle tat das allerdings keinen Abbruch. In den Mittelpunkt des Sportgeschehens rückte auch diesmal wieder die holde Weiblichkeit. Das waren die Ehefrauen, Lebensgefährtinnen, Mütter, Geschwister und sogar schon die Töchter der aktiven Reetzer Handballspieler. Da diese sonst immer nur als Zaungäste dabei sind, wenn ihre Altreetzer Mannschaft im Spielbetrieb um Punkte kämpft oder im Pokalgeschehen versucht, die nächste Runde zu erreichen, wollten sie nun selber wieder einmal in Aktion treten.
Im Fokus ihrer Bemühungen standen eindeutig Freude und Spaß am Handballspiel. Beeindruckend wie nach jahrelanger handballerischer Abstinenz die Frauen mit großem Eifer zur Sache gingen, ohne dabei die Regeln der Fairness zu missachten. Von den ebenfalls spielenden drei Männermannschaften konnten sie sich so einiges abschauen, wie man zum Beispiel am Besten den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen kann oder auch wie man die Gegenspielerinnen am wirkungsvollsten am Torwurf hindern kann. Im Wechsel von Männer- und Frauenspielen ging nach knapp vier Stunden der sportliche Teil dieses Handballspektakels zu Ende. In gemütlicher Runde klang danach dieser Event aus und hier bewiesen die Frauen, dass sie die Zubereitung kulinarischer Leckerbissen weit aus besser beherrschen als das Handballspiel. Das soll sich aber noch ändern, denn angesteckt von der tollen Stimmung in der Halle und auch überrascht von eigenem Leistungsvermögen beabsichtigen die spielfreudigen Frauen in Zukunft sich des Öfteren zum Handballtraining zu treffen. Gleichzeitig wollen sie damit aber auch den unwiderruflich zu erwartenden Muskelkater abmildern. Das Fazit dieser Veranstaltung: Mit Sport und Spiel kann man viel für seine eigene Fitness tun, sein Wohlbefinden stärken und die grauen Alltagssorgen wirkungsvoll vertreiben. So gesehen ist es auch zu verstehen, dass auf die Frage eines Gastes wer denn nun gewonnen hat, ihm mehrfach entgegen schallte: „Alle!“.
