Das war nicht unbedingt eine Meisterleistung

Erstellt am Dienstag, 22. Februar 2011 Geschrieben von Fritz Gesch

ImageDie Reetzer Handballer gewannen ihr Auswärtsspiel gegen die A-Jugend von Jahn Bad Freienwalde zwar deutlich mit 30:24 Toren, doch geht aus diesem Ergebnis keineswegs hervor, wie schwer ihnen dieser Sieg fiel. Schon im Hinspiel hatten sie ihre liebe Not gehabt, die Partie knapp mit 27:25 Toren für sich entscheiden zu können. Die Oderbrücher waren also durchaus gewarnt, dieses Match nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und es für sie kein leichter Spaziergang werden würde. Um so unverständlicher, dass die Gäste zeitweise zu unkonzentriert sowohl im Angriff als auch in der Abwehr agierten. Das erleichterte die Bemühungen der Freienwalder Youngster enorm, ihre Kontrahenten an den Rand einer Niederlage zu bringen. Die lobenswerten Anstrengungen der Jahn-Spieler zeigten Wirkung. Nach abwechslungsreichem Spielverlauf führten die favorisierten Reetzer zur Halbzeitpause nur knapp mit 14:12 Toren. In der 2. Spielhälfte egalisierte Jahn den 2-Tore-Rückstand und ging in der 40. Minute sogar mit 18:17 in Führung. Nun schrillten beim TSV-Team die Alarmglocken. Sie nahmen jetzt die beiden spielgestaltenden Freienwalder Akteure Alexander Schmidt und Philipp Köppen noch konsequenter in Manndeckung und störten so den Spielfluss der Hausherren empfindlich. Allmählich konnten die Reetzer ihren Torvorsprung ausbauen (18:19, 19:21, 21:24). Hauptanteil an dieser positiven Spielentwicklung für den TSV hatten Oliver Schirrmann und Oliver Reinhardt, die zusammen 19 Treffer markieren konnten. Doch abschütteln ließen sich die Kurstädter noch lange nicht, weil sowohl Eddy Groth als auch Lukas Riedel immer wieder den Reetzer Torhüter Enrico Nichtern überwinden konnten. Am Ende dieser anstrengenden Bemühungen schwanden bei den Kurstädtern die Kräfte und Gäste konnten so doch noch ihrer Favoritenrolle mit dem klaren 30:24 Torerfolg gerecht werden. Erneut waren zu diesem Punktspiel die angesetzten Schiedsrichter nicht erschienen. Für sie sprang erfreulicherweise Mario Nawin ein, der diese Partie sicher und zufriedenstellend für beide Seiten leitete. Das verdient durchaus Dank und Anerkennung.

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